Mittwoch, 17. August 2016

La habitación


La habitación" o "Raum" en alemán es un libro de Emma Donoghue que he empezado a leer. Es muy interesante, pero también un poco difícil de traducir. Es narrado por un niño que jamás ha estado fuera de su habitación. Allí vive solo con su madre y a veces entrá el Viejo Nick. Como no sé lo que va a pasar después creo que Nick le ha secuestrado a la madre y allí ella tuvo el niño. Lo difícil de traducir es que el niño a veces comete errores gramaticales (que casi nunca he decidido traducir) y que refiere a los objetos de la habitación como a personas. Sin embargo he escogido ese libro porque siempre me gusta traducir algo con un poco de juego lingüístico.

Versión alemana:

Heute bin ich Heute bin ich fünf. Als ich gestern Abend in Schrank eingeschlafen bin, war ich noch vier. Aber dann wache ich im Dunkel in Bett auf und bin plötzlich fünf, Abrakadabra. Davor war ich drei, dann zwei, dann eins und dann null. »War ich auch schon mal minus was?« »Hmm.« Meine Ma reckt sich und streckt sich. 
»Oben im Himmel, meine ich. War ich da minus eins, minus zwei, minus drei und so?« 
»Aber nein, das mit dem Zählen hat erst angefangen, als du auf die Erde runtergerauscht bist.«
» Durch Oberlicht. Und du bist ganz traurig gewesen, bis ich in deinem Bäuchlein passiert bin.«
»Stimmt genau.« Ma lehnt sich aus Bett und schaltet Lampe an, der macht alles ganz hell, schwuppdiwupp. 
Ich kneife gerade noch rechtzeitig die Augen zu, dann mache ich eins wieder ein klitzekleines bisschen auf, dann alle beide. 
»Ich habe so viele Tränen geweint, bis gar keine mehr übrig waren«, erzählt sie mir. »Hab einfach nur dagelegen und die Sekunden gezählt.« 
»Wie viele Sekunden?«, frage ich sie. 
»Millionen und Abermillionen.« 
»Nein, wie viele genau?« 
» Irgendwann bin ich aus der Reihe gekommen «, sagt Ma. 
»Und dann hast du immer und immer wieder dein Ei beschwört, bis du kugelrund geworden bist.« 
Sie grinst. »Ich konnte spüren, wie du getreten hast.« 
»Was habe ich getreten?« 
» Mich natürlich. « 
An der Stelle muss ich immer lachen. 
»Von innen drin, bumm bumm.« Ma hebt ihr Schlaf- T-Shirt hoch und lässt ihr Bäuchlein springen. »Da dachte ich mir, Jack ist wohl unterwegs. Und ganz früh am Morgen kamst du dann rausgeflutscht und lagst auf dem Teppich, deine Augen waren ganz weit auf.« 
Ich gucke auf Teppich, sie hat lauter rote, braune und schwarze Zickzackstreifen. Und da ist der Fleck, den ich aus Versehen verschüttet habe, als ich geboren wurde. »Dann hast du die Schur abgeschneidet und ich war los«, erkläre ich Ma. »Und dann bin ich ein Junge geworden.« 
»Ein Junge warst du eigentlich schon vorher.« Sie steigt aus Bett geht zu Thermostat, um die Luft heiß zu machen. 
Ich glaube nicht, dass er gestern nach neun noch gekommen ist. Wenn er da war, ist die Luft immer anders. Ich frage aber nicht, weil sie nicht gern über ihn reden tut. 
»Also, Freund Fünf, hättest du dein Geschenk lieber vor oder nach dem Frühstück?« 
»Was kriege ich, was kriege ich?« 
»Ich weiß ja, dass du gespannt bist«, sagt sie, »aber du darfst trotzdem nicht an deinem Finger kauen, sonst krabbeln Bazillen durch das Loch.« 
»Und die machen mich dann krank so wie damals, als ich drei war und brechen musste und Durchfall hatte?« 
»Sogar noch schlimmer«, sagt Ma. »An Bazillen kann man sterben. « 
»Und dann kommt man ganz bald wieder in den Himmel ? « 
»Du kaust ja immer noch.« Sie zieht meine Hand weg. 
»Tut mir leid.« Ich setze mich auf die böse Hand. »Sag noch mal Freund Fünf zu mir.« 
»Was ist nun, Freund Fünf«, fragt sie, »jetzt oder später?« 
Ich springe auf Stuhlschaukel, damit ich Uhr sehen kann, da steht 07:14. Ich kann auf Stuhlschaukel schon inlineskaten, ohne festhalten, und dann mache ich Engelchen, flieg bis zum Zudeck, aber diesmal als Snowboarder. »Wann muss man Geschenke denn aufmachen?« 
»Egal, beides ist gleich gut. Soll ich für dich entscheiden?«, fragt Ma. 
»Nein, ich bin fünf, ich muss selbst entscheiden.« Mein Finger ist schon wieder in meinem Mund, ich tue ihn unter die Achsel und klemme ihn fest. »Ich entscheide … jetzt.« 
Sie zieht etwas unter ihrem Kissen hervor, ich glaube, da hat es sich die ganze Nacht unsichtbar versteckt. Es ist ein Rohr aus Schreibpapier und drum herum das lila Bändchen von den Tausend Schokolädchen, die wir gekriegt haben, als Weihnachten passiert ist. »Mach auf«, sagt sie. »Schön vorsichtig. « 
Ich schaffe es, den Knoten aufzufummeln, und streiche das Papier platt, es ist eine Zeichnung nur mit Bleistift, keine Farben. Ich weiß nicht, was das sein soll, und drehe es um. »Ich!« Wie in Spiegel, nur mehr von mir, mein Kopf und mein Arm und meine Schulter in meinem Schlaf-T-Shirt. »Warum sind die Augen von mir zu?« 
»Weil du geschlafen hast«, erklärt Ma. 
»Wie hast du denn im Schlafen ein Bild gemalt?« 
»Nein, ich war wach. Gestern und vorgestern und vorvorgestern früh, da habe ich die Lampe angeschaltet und dich gezeichnet.« Sie hört auf zu lächeln. »Was ist los, Jack? Gefällt es dir etwa nicht?« 
» Nein … nicht, wenn du zur selben Zeit angeschaltet bist und ich aus.« 
»Na hör mal, ich konnte dich doch nicht zeichnen, während du wach warst, sonst wäre es ja keine Überraschung gewesen, oder?« Ma wartet. »Ich dachte, du würdest dich über eine Überraschung freuen.« 
»Ich will die Überraschung und trotzdem wissen, was los ist. « 
Sie lacht ein bisschen. 
Ich springe auf Stuhlschaukel, damit ich aus Kästchen auf Regal eine Stecknadel holen kann. Minus eine heißt, dass jetzt von den fünf nur noch null übrig sind. Früher waren es mal sechs, aber eine ist verschwunden. An einer über Stuhlschaukel hängt: Große Meisterwerke westlicher Kunst Nr. 3: Jungfrau und Kind mit hl. Anna und hl. Johannes. An einer anderen neben Wanne: Große Meisterwerke westlicher Kunst Nr. 8: Impression – Sonnenaufgang, an noch einer hängt der blaue Tintenfisch und an noch einer das Bild mit dem verrückten Pferd, es heißt: Große Meisterwerke westlicher Kunst Nr. 11: Guernica. Die Meisterwerke waren bei den Haferflocken dabei, aber der Tintenfisch ist von mir, mein bestes Bild im März, aber er wird schon ein bisschen kringelig wegen dem Dampf über Wanne. Ich pinne Mas Überraschungsbild genau auf die mittlere Korkfliese über Bett. 
Sie schüttelt den Kopf. »Nicht da.« 
Sie will nicht, dass Old Nick es sieht. »Vielleicht an der Rückwand von Schrank?«, frage ich. 
» Gute Idee. « 
Schrank ist aus Holz, deshalb muss ich die Nadel extra fest reindrücken. Dann mache ich die doofen Türen von ihr zu, die immer quietschen, trotzdem wir schon Maisöl auf die Scharniere getan haben. Ich linse durch die Ritze, aber es ist zu dunkel. Also mache ich ein bisschen auf und gucke rein. Die Geheimzeichnung ist weiß mit nur ein paar grauen Linien. Mas blaues Kleid hängt über einem Teil von meinem schlafenden Auge, ich meine das Auge auf dem Bild, das Kleid in Schrank ist nämlich in echt. 
Ich kann Ma neben mir riechen, weil ich die beste Nase in der ganzen Familie habe. 
»Oh, ich habe ganz vergesst, welche zu trinken, als ich aufgewacht bin. « 
»Das macht nichts. Vielleicht sollten wir sowieso öfter mal aussetzen, wo du jetzt schon fünf bist.« 
»Kommt nicht in die Tüte.« 
Also legt sie sich auf das Weiße von Zudeck und ich auch, und dann kriege ich richtig viel.

Mi traducción:

Hoy tengo cinco años. Ayer cuando me dormí en Armario 1 todavía tenía cuatro. Pero entonces me despierto en la oscuridad en Cama y de repente tengo cinco años, abracadabra. Antes tenía tres, luego dos, luego uno y luego cero. 
    – ¿Una vez tenía menos algo? 
    – Mmm– Mi madre estira el cuerpo. 
    – Arriba en el cielo, quiero decir. ¿Allí tenía menos uno, menos dos, menos tres y así? 
    – Claro que no, eso de contar empezó cuando viniste a la Tierra. 
    – Por Claraboya. Y tú habías estado muy triste hasta que yo pasé dentro de tu vientre. 
    – Así es.– Madre se apoya contra Cama y enciende Lámpara, ella lo illumina todo, en un abrir y cerrar los ojos 2
Justo a tiempo cierro los ojos, entonces abro uno un poquito, luego los dos. 
    – Lloré tantas lagrimas hasta que no quedaba ninguna– me cuenta– Solo estaba tumbada y contaba los segundos. 
    – ¿Cuántos segundos?– le pregunto. 
    – Millones y millones. 
    – No, ¿cúantos exactamente? 
    – Algún día me perdí en la progresión.– dice madre. 
    – Y luego una y otra vez volvías a suplicar a tu óvulo hasta que llegaste a ser redonda como una bola. 
Ella sonríe.– Podía sentir como me diste unas patadas. 
    – ¿A quién le di una patada? 
    – A mí obviamente. 
En esa parte siempre me tengo que reír. 
    – Desde dentro, zas, zas. – madre levanta su camiseta y deja saltar a su vientre. – Entonces pensé, Jack está en el camino. Y muy pronto por la mañana resbalaste a la alfombra, tus ojos estaban muy abiertos. 
Miro a Alfombra, tiene muchas rayas rojas, marrones y negras en zigzag. Y allí está la mancha que vertí sin querer al nacer. 
    – Entonces cortaste la cuerda y me liberaste– le explico a madre.– Y luego me convertí en niño. 
    – Has sido un niño ya antes.– Sale de cama y va a termostato para calentar el aire. 

No creo que haya venido ayer después de las nueve. Cuando viene, el aire es diferente. Sin embargo, no pregunto porque a ella no le gusta hablar sobre él. 
    – Entonces, amigo Cinco, ¿te gustaría tener tu regalo antes o después del desayuno? 
    – ¿Qué me regalas? ¿Qué me regalas? 
    – Ya sé que estás curioso, – dice – pero igualmente no puedes morderte los dedos, si lo haces, vienen bacilos por el agujero. 
    – ¿Y esos me hacen enfermos como cuando tenía tres años y tenía que vomitar y tenía diarrea? 
    – Incluso más grave. – dice madre – Te puedes morir por bacilos. 
    – ¿Y entonces muy pronto vuelvo al cielo? 
    – Sigues mordiendo.– Me quita la mano. 
    – Lo siento.– Me siento encima de la mano mala.– Vuelve a llamarme amigo Cinco. 
    – Entonces cómo lo quieres amigo Cinco– me pregunta– ahora o luego? 
Salto encima de Mecedora3 para poder ver el reloj, allí pone 07:14. En Mecedora ya puedo hacer patinaje en línea sin apoyarme y luego hago „vuela ángelito“ hasta Edredón, pero esta vez haciendo snowboard. 
    – ¿Cuando se abren los regalos? 
   – No importa, las dos opciones son igual de buenas. ¿Quieres que decida para tí?– pregunta madre. 
    – No, ya tengo cinco años, tengo que decidir yo mismo. – Mi dedo está de nuevo en mi boca, lo sujeto debajo de mi hombro. – Lo decido … ahora. 
Ella saca algo desde debajo de su cojín, creo que allí ha estado escondido durante toda la noche. Es un papel enrollado y atado por la cinta lila de los mil chocolates que recibimos cuando pasó navidad.– Ábrelo– dice– con cuidado. 
Consigo desatar el nudo y retundo el papel, es un dibujo hecho por lapiz, sin colores. No sé lo que es y lo pongo del revés.– Yo!– Como en Espejo, pero más de mí, mi cabeza y mi brazo y mis hombros en mi camiseta de dormir.– ¿Porqué tengo los ojos cerrados? 
    – Porque estabas durmiendo– dice madre. 
    – ¿Como has podido dibujar estando durmiendo? 
    – No, yo estaba despierta. Ayer y anteayer y anteayer por la mañana, entonces encendí la lámpara y te dibujé.– Deja de sonreír.– ¿Qué pasa Jack? ¿No te gusta? 
    – No … no si al mismo tiempo estabas encendida y yo apagado. 
    – Oye, no pude dibujarte cuando estabas despierto, porque entonces no hubiera sido una sorpresa, ¿o no?– madre espera.– Creía que te gustaría una sorpresa. 
    – Quiero la sorpresa y también saber lo que está pasando. 
Se ríe un poco. Salto encima de Mecedora para coger a Cajita de Estantería y sacar de ella un alfiler. Menos uno significa que de los cinco ahora solo quedan cero. Antes habían sido seis, pero uno había desaparecido. Hay uno aguantando Obras maestras del arte occidental núm. 3: Santa Ana, la Virgen el Niño y San Juan detrás de Mecedora. Otro sujeta Obras maestras del arte occidental núm. 8: Impresión, sol naciente al lado de Bañera, otro sujeta el pulpo azul y otro sujeta el cuadro con el caballo loco que se llama: obras maestras del arte occidental núm. 11: Guernica
Las obras maestras venían en las cajas de los copos de avena, pero el pulpo es una obra mía, mi mejor dibujo de marzo, pero ya está un poco ondulado por el vapor de la bañera. Clavo el dibujo sorpresa de madre en la mediana plancha de corcho encima de Cama. 
Niega con la cabzea. – Allí no. 
No quiere que lo vea el Viejo Nick.– ¿A lo mejor en la part posterior del armario? – pregunto. 
    – Buena idea. 
Armario es de madera y por eso tengo que clavar el alfiler con más fuerza. Entonces cierro las puertas tontas, que siempre chirren incluso después de ponerles aceite de maíz a las bisagras. Espío un poco por los listones, pero está demasiado oscuro. Entonces lo abro un poco y miro al interior. El dibujo secreto es blanco con solo algunas líneas grises. El vestido azul de madre está colgando sobre parte de mi ojo dormido, o sea el ojo del dibujo, el vestido es de verdad. Puedo oler a madre al lado mío porque tengo el mejor olfato de la familia. 
    – Oh, se me olvidó tomar un poco después de levantarme. 
    – No pasa nada. A lo mejor ahora que tienes cinco años podemos saltarnos algunas tomas de vez en cuando. 
    – No, no. 
Entonces se tumba encima del blanco de Edredón y yo también y tomo mucho. 



1 Es interesante tener que traducir „Schrank“ y no „ein Schrank“. Para ese niño todos los objetos son como personas y no tienen un artículo. Por eso decidí no traducir los artículos. 

2 Allí se puede ver un ejemplo de los errores gramaticales del niño: "bis ich in deinem Bäuchlein passiert bin". 
No me gusta que no se pueda traducir „schwuppdiwupp“. Es una palabra alemana que es muy graciosa. 

3 Desgraciadamente no puedo traducir „Stuhlschaukel“ que es muy gracioso en alemán porque se llama „Schaukelstuhl“.

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